Gehören Webapplikationen die Zukunft?

Eigentlich ist die Frage falsch gestellt, sind wir doch mit Facebook, eBay, Twitter & Co. im Consumer-Umfeld längst von Webanwendungen umgeben, und nur wenige ernstzunehmende Softwareanbieter im B2B-Market haben keine browserbasierten Oberflächen im Angebot oder stellen keine in Aussicht.

Wikipedia beschreibt Webapplikationen als Anwendungsprogramme, die in einem Webbrowser ablaufen oder dargestellt werden. Die Programmausführung erfolgt im Regelfall auf einem Webserver, der Zugriff auf diesen erfolgt über das Internet oder Intranet mit dem Übertragungsprotokoll HTTP.

Die damit verbundenen wesentlichen Vorteile liegen auf der Hand:

  1. So sind die hardwaretechnischen Voraussetzungen auf den Devices gering, wird doch kein umfangreiches Betriebssystem benötigt, sondern nur ein Browser.
  2. Durch den Verzicht der Installation von Datenbanken, Programmlogiken oder Middleware auf den Endgeräten kommt man dem Ziel einer Plattformunabhängigkeit einen großen Schritt näher.
  3. Eine Softwaredistribution auf die Clients kann entfallen, Softwareänderungen erfolgen nur zentral auf dem Web- oder Application-Server.

Es gibt aber auch Nachteile:

  1. Für die Verbindung zum Webserver ist eine dauerhaft stabile Leitungsverbindung erforderlich. Jedweder Offline-Einsatz ist damit ausgeschlossen.
  2. Ein Zugriff über das Web auf unternehmenskritische Daten wirft Sicherheitsfragen auf.
  3. Nicht jede Webanwendung funktioniert mit jedem Browser einwandfrei. Unterschiedliche JavaScript-Interpretationen führen zu einem Anpassungsbedarf ggf. pro Browserversion, was eine einheitliche Update-Philosophie erschwert.

Nun haben wir in den letzten Jahrzehnten viele Hypes, aber auch den einen oder anderen großartigen Meilenstein in der Softwareentwicklung erlebt. Welche Philosophie sich am Ende durchsetzen wird, können wir nur mutmaßen. Von daher steht für uns die Investitionssicherheit für unsere Kunden an allererster Stelle. Unsere Antwort auf die aktuelle Technologiediskussion lautet deshalb: Wir verbinden das Beste aus beiden Welten!

So werden wir für die ClassiX-Logik- und -Datenbankschicht ein neues Front-End entwickeln, das für die Repräsentation der Daten, Benutzereingaben und die Benutzerschnittstelle verantwortlich sein wird.

Hierzu haben wir mit UX View einen browserbasierten Editor entwickelt, den wir für die Oberflächengestaltung (Thin Client) verwenden. Der Zugriff auf die ClassiX-Funktionalitäten auf dem Server erfolgt – wenn gewünscht – zukünftig über ansprechend designte Masken von diversen Endgeräten (Laptops, Notebooks, Tablets) aus. Bei der Wahl des Browsers hat der Benutzer alle Freiheiten.

Ein weiterer Vorteil dieser Trennung von Datenbank, Programmlogik und Graphical User Interface ist, dass es damit zukünftig die Möglichkeit geben wird, ClassiX in einem Experten- und in einem Anwendermodus zu nutzen.

Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, besuchen Sie uns doch einfach in der Zeit vom 10. bis zum 12. Februar auf unserem Messestand auf der LogiMAT in Stuttgart und lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

Das Messeteam freut sich auf Sie!

ClassiX

A class of its own