Sinkende Innovationskraft des Mittelstands – des Rückgrats der deutschen Wirtschaft

Bereits im November letzten Jahres berichtete der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW) über die Studie „Digitale Transformation in Deutschland“ des Forschungs- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants.

Aus der Befragung von 151 Organisationen ergab sich, dass sich 54 Prozent wünschen, dass der Chief Information Officer (CIO) auch die Rolle des Chief Innovation Officers einnimmt. An der Bereitschaft der CIOs, in diese Funktion hineinzuwachsen, mangelt es anscheinend nicht. So gaben 70 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen an, dass sie gern einen aktiven Part bei der Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle übernehmen würden.

Woran aber liegt es dann, dass die Transformation der Aufgabenfelder der IT-Abteilungen von der reinen Organisation der Geschäftsprozesse bis hin zu deren aktiver Gestaltung nur bedingt gelingt?

Ein Grund könnte die zurückhaltende Investitionsbereitschaft aufgrund des konjunkturellen Stillstandes in großen Teilen Europas sein. So war auf Spiegel Online am 25. Februar 2015 zu lesen, dass laut Förderbank KfW nur noch 28 Prozent der Mittelständler Geld in neue Produkte und Prozesse stecken. Damit liegt heute der Anteil innovativer Unternehmen niedriger als in den Jahren 2007 bis 2009, die nachhaltig von der Finanzkrise geprägt waren.

Capgemini hat für ihre Studie „IT-Trends 2015“ mehr als 130 Unternehmen befragt und ermittelt, dass „rund 60 Prozent des IT-Budgets in Software und knapp 40 Prozent in Hardware fließen. Im Einzelnen werden 40,5 Prozent für Betrieb, Wartung und Pflege ausgegeben, 20,9 Prozent für Updates, Aktualisierungen und Erweiterungen. Derselbe Budgetanteil fließt in Ersatz und Neugestaltung.“

Die Mittel für die Umsetzung von Innovationsprojekten (Beschaffung, Entwicklung, Implementierung) und Evaluationsprojekten von Innovationen sind damit nur noch in geringem Umfang vorhanden. Es gibt also ein Problem bei der Allokation der Mittel, mit denen die IT-Abteilung zukünftig als Innovationstreiber in Unternehmen fungieren könnte.

Dazu, die Kostenpyramide auf den Kopf zu stellen und die IT-Leiter auf ihre wachsende Verantwortung vorzubereiten, gehört sicherlich die Befreiung von bisherigen Verwaltungsaufgaben, z. B. durch den Umstieg auf As-a-Service-Modelle.

Vielleicht kann man aber auch grundsätzlicher diskutieren und in Frage stellen, ob das derzeitige systemische und organisatorische Umfeld dazu geeignet ist, das eigene Unternehmen in die Zukunft zu begleiten.

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