Berufliche Bildung – praktizierte Nachwuchsförderung bei der ClassiX Software GmbH

169 Seiten ist er stark, der „Berufsbildungsbericht 2016“ des Bundesministeriums für Forschung und Bildung (BMBF). Detailliert wird hier das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung in Deutschland beschrieben, die international eine immer stärkere Anerkennung genießt.

2015 wurden 522.094 Ausbildungsverträge zwischen jungen Menschen und Unternehmen abgeschlossen, davon rund 503.200 im dualen System. Dies bedeutet einen Zuwachs von 0,1% im Vergleich zu 2014.

Trotz dieses positiven Bildes gibt es aber eine Reihe von wachsenden Herausforderungen für die berufliche Bildung:

  • Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber hat sich in den letzten Jahren um 100.000 junge Menschen verringert.
  • Es konnten rund 41.000 der offenen Stellen nicht besetzt werden.
  • Mehr als 20.000 Bewerberinnen und Bewerber mit Vermittlungswunsch haben keine Ausbildungsstelle gefunden.
  • Seit 2013 ist die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger höher als die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger in der dualen Berufsausbildung. Damit ist der Trend zu alternativen Ausbildungsgängen und zum Hochschulstudium ungebrochen.
  • Die fortschreitende Digitalisierung erfordert eine bedarfsgerechte Modernisierung der Inhalte der Aus- und Fortbildungsberufe.
  • Weiterbildungsmöglichkeiten sind zu institutionalisieren, um laufende Veränderungen bei den Qualifikations- und Tätigkeitsanforderungen zu bewältigen.
  • Annähernd 25% der Ausbildungsverträge wurden vorzeitig wieder aufgelöst.
  • Die zunehmende Internationalisierung erfordert erweiterte Fertigkeiten und Kompetenzen auf dem Stellenmarkt. Darüber hinaus bedarf es einer besseren Anerkennung von erreichten Qualifikationen.
  • Der Anteil junger Frauen, die eine Berufsausbildung beginnen, beträgt nur 39,8%, mit einer Konzentration auf kaufmännische und Dienstleistungsberufe.

Außerdem wird im „Berufsbildungsbericht 2016“ die Forderung nach einer Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung laut. So sei es „angesichts des wirtschaftlichen, technischen und qualifikationsspezifischen Strukturwandels (…) erforderlich, Qualifizierungs-, Aufstiegs- und Fachkräftepotenziale durch eine Fortentwicklung der Arbeitsförderung stärker zu erschließen“.

Dem Trend, dass sich insbesondere Kleinbetriebe zunehmend von der dualen Berufsausbildung zurückziehen, folgen wir nicht. Vielmehr begleiten wir proaktiv den sich in vollem Gange befindlichen wirtschaftlichen, technischen und qualifikationsspezifischen Strukturwandel.

Deshalb freuen wir uns sehr, dass Herr Victor Olechow sich für eine Ausbildung im Hause der ClassiX Software GmbH entschieden hat und unser Team seit dem 1. April 2016 verstärkt und bereichert.

Junge Menschen, die sich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung interessieren, wenden sich bitte an

Herrn Thomas Schaefer
Mobil 0172 5243999
thomas.schaefer@classix.de

Quelle: Berufsbildungsbericht 2016 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung