Innovation Scouting

Zeichnet sich die Notwendigkeit von Kosteneinsparungen ab, treten Qualitätsprobleme auf oder sinken die Verkaufszahlen, ist die Entwicklung von Innovationen eine mögliche Lösungsstrategie.

Häufig wird die Ideenfindung aber durch Budgetlimitierungen, personelle Engpässe und die lange Zeitdauer, die zwischen einem ersten Brainstorming und einem marktreifen Produkt vergeht, gehemmt.
Spezialisierte externe Berater können konzeptionell Wege aufzeigen, wie sich diese Sackgassensituation auflösen lässt, und bei der praxisorientierten Umsetzung unterstützen.
Die Geschwindigkeit, mit der sich die klassische Industrie verändert, zwingt selbst Großkonzerne dazu, in einem systematischen Prozess Innovationen zu identifizieren, um diese schnell im gesamten Konzern zur Verfügung stellen zu können.

Ein Beispiel hierfür ist das Scouting zum „Volkswagen Innovationstag Logistik 2016“, bei dem 20 ausgewählte Supplier die Möglichkeit haben, vor 250 Entscheidern des Volkswagen Konzerns ihre Lösungen zu präsentieren.
Die Suche nach Neuerungen technologischer, organisatorischer oder prozessualer Art ist für das deutsche Traditionsunternehmen mit den zwölf Automarken unerlässlich, denn die logistischen Herausforderungen sind gigantisch.

Der Konzern produziert in 119 Werken weltweit täglich 40.000 Fahrzeuge und beliefert 140 Märkte.
180 Millionen Teile werden hierfür bewegt, die von mehr als 8.500 Lieferanten bezogen werden. 10.000 LKW sind täglich für VW auf den Straßen im Einsatz. Für die Warenverbringung bestehen Geschäftsverbindungen mit zehn Bahndienstleistern, 21 Reedereien, zehn Spediteuren und zwölf Airlines.

Unter Berücksichtigung der Megatrends Digitalisierung, Mobilität, Individualisierung, Nachhaltigkeit, Urbanisierung, Globalisierung, Gesellschaftswandel und Veränderung der Arbeitswelt hat VW 16 Handlungsfelder identifiziert, in denen Prozess- und Produktlösungen gesucht werden. Diese sollen VW einen Mehrwert bieten und in die automobile Zukunft führen.

Mit der ClassiX® Architektur verfügen wir über ein kaufmännisches Betriebssystem, mit dem sich die Anwendungsentwicklung extrem beschleunigen lässt.

Die hohe Qualität der genormten Softwarekomponenten und Geschäftsobjekte, die auf Stabilität in der Nutzung unter Last langjährig erprobt sind, reduziert das Fertigstellungsrisiko auf ein Minimum.

Die selbstlernende ClassiX® Algorithmik wird damit zu einer Informationslogistik, die smarte Logistikinnovationen überhaupt erst ermöglicht.

Viele gute Gründe also, warum wir unseren Innovationssteckbrief zwischenzeitlich eingereicht haben.