Minimierung von Haftungsrisiken dank Compliance-Screening

Es dürfte kaum einen Unternehmenslenker geben, der nicht für sich in Anspruch nimmt, Gesetze und Richtlinien zu beachten und sich damit regelkonform zu verhalten. Um diesbezügliche Verstöße zu vermeiden, haben sich viele Organisationen freiwillige Kodizes auferlegt oder Compliance-Management-Systeme etabliert.

Die Gesamtheit der Grundsätze und Maßnahmen einer gelebten Compliance-Kultur dient aber nicht nur dazu, Unternehmen oder deren Leitungen vor Ordnungswidrigkeits- oder Strafverfahren zu schützen. Vielmehr gibt es zusätzlich weitere strategische Ziele, die sich den Bereichen Risikominimierung, Effizienz- und Effektivitätssteigerung zuordnen lassen.

Die Vorteilsargumentation lässt sich exemplarisch an Pythia, dem von ClassiX entwickelten Sanktionsmonitor, aufzeigen.

Mit diesem lässt sich verhindern, dass ein Unternehmen unwissentlich Geschäfte mit Personen, Vereinigungen, Organisationen oder Unternehmen betreibt, die terroristische Aktivitäten ausüben oder diese durch sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Transaktionen unterstützen.

Da ein wirtschaftlicher Austausch mit sanktionierten Personen oder Institutionen mit Geldbußen oder sogar Freiheitsentzug nach § 34 Abs. 4 und 7 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) geahndet wird, sind die Embargomaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung ein originäres Compliance-Thema.

Die Pythia-Nutzung bewirkt eine Risikominimierung nach innen und außen – leitende Mitarbeiter und die Geschäftsführung werden keinen unnötigen Haftungsrisiken ausgesetzt und auch Geschäftspartnern kann die Sorge genommen werden, dass die Unternehmensstabilität durch empfindliche Geldbußen, eine temporäre Nichtverfügbarkeit von Schüsselpersonen oder Boykottaktionen durch eine kritische Öffentlichkeit leidet.

Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, Portale zu nutzen, die einen kostenfreien Online-Zugriff auf konsolidierte personenbezogene Embargolisten erlauben. Allerdings ist eine Überprüfung aller Kunden-, Lieferanten-, Debitoren-, Kreditoren-, Mitarbeiter- und Vertreter-datensätze für die meisten Unternehmen manuell nicht zu leisten. Dies liegt sowohl an der großen Datenmenge, die zudem einer Änderungsdynamik unterliegt, als auch daran, dass diverse Sanktionslisten von unterschiedlichen Ländern und Institutionen publiziert werden, die zu prüfen sind.

Der Sanktionsmonitor Pythia ist als Webservice nutzbar und unterstützt daher einen vollautomatisierten Abgleich der aktuellsten Sanktionslisten unterschiedlichster Herausgeber mit den datenhaltenden Systemen. Dank der einfachen, komfortablen Bediendung, niedriger Investitionskosten und der Möglichkeit zur unternehmensweiten oder konzernübergreifenden Nutzung in unterschiedlichen Sprachversionen, lässt sich eine Effizienzsteigerung erzielen.

Ein weiterer Vorteil geht mit der Nutzung von Pythia an sich einher: Die Gewöhnung an ein derartiges Werkzeug führt zu einem besseren Verständnis der Anwender für Kontrollen im Allgemeinen und erlaubt fundierte Geschäftsentscheidungen.

Wenn Sie mehr über das Compliance-Screening als elementaren Bestandteil eines Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystems erfahren wollen, freuen wir uns auf Ihre Ansprache.

Unsere Produktseite zu Pythia finden Sie hier: Sanktionsmonitor Pythia