Eine kleine Weihnachtskunde

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser
Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese
Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius
Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen
ließe, ein jeder in seine Stadt…

Wer kennt Sie nicht – die „Weihnachtsgeschichte“

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth,
in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil
er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich
schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war
schwanger.

Wie es weitergeht ist bekannt. Aber was wissen wir eigentlich von Weihnachten?

Der Ursprung von Weihnachten liegt im Fest der Wintersonnenwende. Schon in der Antike hatten die Ägypter und andere Hochkulturen den 21. Dezember – Tag der Wintersonnenwende – zum Anlass genommen, die Geburtstage ihrer Sonnengottheiten zu feiern. Um 500 vor Christus machten die Römer den 25. Dezember zum Geburtstag ihres Sonnengottes Sol und die Germanen zelebrierten ein Fest mit dem Namen Jul, was in skandinavischen Sprachen heute noch Weihnachten bedeutet.

Im Christentum galt das Sonnenwende-Fest als heidnischer Brauch. 400 Jahre nach Christi Geburt verboten die damaligen Kirchenoberhäupter die Festlichkeit – ohne Erfolg. Zu stark war die gesellschaftliche Verankerung. Das Ziel der Kirche war stets, Heiden für das Christentum zu gewinnen. So entschied sie kurzerhand, das Fest Jesus zu widmen. Seither feiern die Christen statt der Wintersonnenwende den Geburtstag von Jesus am 25. Dezember.

Bis heute, im 21. Jahrhundert angekommen, hat sich daran nichts geändert.
Die Beständigkeit dieser Tradition, in der kalten und dunklen Jahreszeit, gibt uns jedes Jahr wieder Raum für Besinnlichkeit, nach innen zu gehen, den Alltag zu entschleunigen in der heute doch schnelllebigen Zeit.

Ein gemeinsamer Gang über den Weihnachtsmarkt, die Hände am heißen Glühwein zu wärmen und Düfte von weihnachtlichen Gewürze wie Zimt, Kardamom, Nelken und Muskat in der Luft. Die festlichen Dekorationen, die sich in den beleuchteten Fenstern der Häuser zeigen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit und möchten uns auf diesem Weg für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen in uns recht herzlich bedanken.

Ein spannendes Jahr 2017 geht für uns zu Ende und wir freuen uns auf ein weiteres Neues Jahr mit Ihnen!

Herzlichst

Ihr Stefan Brenner

Geschäftsführer