
Wer eine Software für die Stichprobeninventur sucht, stellt früher oder später die naheliegendste aller Fragen: Was kostet das? Die Antwort darauf ist in diesem Markt erstaunlich schwer zu bekommen. Statt einer Zahl finden Interessenten meist ein Kontaktformular, einen Demo-Termin oder den Hinweis, man melde sich.
classix geht einen anderen Weg. Die Preise für die Stichprobeninventur-Software GESTIN stehen offen auf der Website – für die Cloud-Variante ebenso wie für die Kauflizenz.
Warum Preise in diesem Markt so oft fehlen
„Preis auf Anfrage“ hat im B2B-Softwaregeschäft Tradition. Für Anbieter ist das bequem: Der Preis lässt sich im Gespräch anpassen, und jede Anfrage wird zum Lead. Für Unternehmen ist es mühsam. Wer Budgets plant, Angebote vergleichen oder der Geschäftsführung eine erste Einschätzung liefern will, braucht Zahlen – nicht drei Wochen Terminabstimmung.
Gerade bei der Inventur kommt ein Zeitfaktor hinzu. Wer die nächste Jahresinventur vereinfachen will, muss früh entscheiden. Jede Woche, die mit der Frage nach dem Preis vergeht, fehlt später bei Einführung, Datenanalyse und Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer.
Das kostet GESTIN
GESTIN gibt es in zwei Varianten. Alle Preise netto, Stand Oktober 2026:
| Variante | Preis netto | Enthalten | Bedingungen |
| GESTIN classix.cloud (SaaS, Miete) | 384,00 € pro Concurrent User und Monat | CyberEnterprise business OS, Support, automatische Updates | jährliche Zahlung im Voraus, Mindestlaufzeit 3 Jahre |
| GESTIN on premise (Kauflizenz) | 8.935,00 € pro Concurrent User, einmalig | CyberEnterprise business OS | zzgl. Support und Update Service 1.404,00 € pro Jahr |
Pro Concurrent-User-Lizenz ist jeweils eine Sitzung möglich. Mehr Kleingedrucktes gibt es nicht – und genau das ist der Punkt.
Die eigentliche Rechnung: bis zu 95 % weniger Aufwand
Ein Preis allein sagt wenig. Entscheidend ist, was ihm gegenübersteht. Die Stichprobeninventur ist nach § 241 Abs. 1 HGB ausdrücklich erlaubt: Statt jede Position zu zählen, werden nur werthaltige Positionen vollständig erfasst und der Rest per mathematisch-statistischer Stichprobe geprüft. In geeigneten Lägern sinkt der Inventuraufwand so um bis zu 95 Prozent.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die Hoffmann + Krippner GmbH. Bei rund 13.000 Positionen kostete die Vollaufnahme dort 100 Manntage. Seit dem Umstieg auf GESTIN hat das Unternehmen den Inventuraufwand nach eigenen Angaben um 95 Prozent verringert – bei besserer Qualität.
Rechenbeispiele zur Stichprobeninventur gibt es viele. Sie zeigen, wie viel Personalkosten wegfallen. Was meist fehlt: der Preis der Software. Eine Einsparung ohne Kosten ist keine Rechnung, sondern ein Versprechen.
Deshalb hier die vollständige Rechnung: Die Cloud-Variante kostet mit einem Concurrent User 4.608 € netto im Jahr. Bei 95 eingesparten Manntagen müsste ein Manntag weniger als rund 49 € kosten, damit sich die Software nicht rechnet. Jedes Unternehmen kann diese Rechnung mit den eigenen Zahlen in wenigen Minuten nachvollziehen – weil der Preis bekannt ist.
Weitere Ergebnisse aus der Praxis:
- OASE GmbH: Inventurzeit von 15 auf 2 Kalendertage und Zählpositionen von 12.000 auf 1.000 reduziert
- TECHNO PARTS: von rund vier Tagen auf unter vier Stunden, 168 Mannstunden bzw. 87,5 Prozent gespart
- LUDO FACT: Inventur mit 225.650 Zählpositionen in 0,5 Tagen mit 2 Personen statt 5 Tagen mit 30 Personen und Produktionsstopp
Auch international setzen Unternehmen auf GESTIN. TUI Engineering nutzt die Cloud-Variante für die jährlichen Inventurprüfungen an allen Main-Base-Standorten der TUI Group:
„Die Online-Funktionalität ermöglicht TUI, prüffähige Bestandslisten für Echtzeit-Inventuren in unseren Lagern zu erstellen. Das hat unsere Effizienz verbessert: Statt 100 Prozent zu prüfen, zählen wir nur noch Stichproben und schließen unsere internen Inventurprüfungen in einem Bruchteil der bisherigen Zeit ab.“ – Clive Allen, Business Performance & Development Manager, TUI Airline, Engineering & Maintenance (aus dem Englischen übersetzt)
Die algorithmisch erzeugten Stichproben werden laut TUI von den Abschlussprüfern des Unternehmens vollständig anerkannt.
Transparenz endet nicht beim Preis
Offene Preise sind für classix kein Marketing-Gag, sondern Haltung. Wer weiß, was eine Lösung kostet, kann ehrlich vergleichen – und entscheidet sich bewusst. Dazu gehört auch, die Bedingungen klar zu nennen: Die Cloud-Variante läuft mindestens drei Jahre, die Kauflizenz benötigt für Support und Updates einen jährlichen Service.
GESTIN ist durch eine international tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zertifiziert, läuft in der classix.cloud oder on-premise und lässt sich an bestehende ERP-, WMS- und LVS-Systeme anbinden. Ein fester Ansprechpartner begleitet die Inventur vor, während und nach dem Stichtag.
Selbst rechnen statt anfragen
Wer wissen will, wie viel sich im eigenen Lager einsparen lässt, muss nicht auf ein Angebot warten. Preise ansehen, mit dem eigenen Inventuraufwand vergleichen, entscheiden.
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Häufige Fragen zu den Kosten der Stichprobeninventur, FAQ
Was kostet die Stichprobeninventur-Software GESTIN?
Die Cloud-Variante kostet 384,00 € netto pro Concurrent User und Monat bei jährlicher Zahlung und mindestens drei Jahren Laufzeit. Die Kauflizenz kostet einmalig 8.935,00 € netto pro Concurrent User, zuzüglich 1.404,00 € netto pro Jahr für Support und Updates.
Gibt es versteckte Kosten?
Nein. Die Preise und Bedingungen stehen vollständig auf der GESTIN-Produktseite.
Was ist ein Concurrent User?
Eine Lizenz für eine gleichzeitige Sitzung. Mehrere Mitarbeitende können sich einen Zugang teilen, solange sie nicht zeitgleich arbeiten.
Wie viel Aufwand spart die Stichprobeninventur?
In geeigneten Lägern bis zu 95 Prozent. Wie viel es im eigenen Lager ist, zeigt die kostenlose Datenanalyse.
Cloud oder Kauflizenz – was lohnt sich?
Das hängt von IT-Strategie und Nutzungsdauer ab. Die Cloud-Variante enthält Support und Updates, die Kauflizenz bindet einmalig mehr Kapital, läuft aber im eigenen Netz.


