Sebastián Brenner hat sein Praktikum bei classix aus Hamburg nicht aus Pflicht, sondern aus eigenem Antrieb angetreten. Im Interview erzählt er, warum er sich bewusst für die Praxis in einem Softwareunternehmen entschieden hat, wie er die Verbindung von Geschäftsprozessen und Technologie im ERP-Umfeld erlebt hat – und wohin ihn sein Weg nach dem Studium führen soll.
Werdegang und Motivation für das Praktikum
Was hast du vor dem Praktikum gemacht, bzw. wofür benötigst du das Praktikum?
„Ursprünglich bin ich 2022 mit einem Fußball-Stipendium in die USA gegangen. Die Erfahrungen aus dem kompetitiven College-Sport prägen meinen Ehrgeiz und Teamgeist – Eigenschaften, die mir auch jetzt an der Schnittstelle von Business und Technologie enorm helfen. Das Praktikum bei classix ist kein Pflichtpraktikum, ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, um wertvolle Praxiserfahrung mitzunehmen und mein Profil vor dem Abschluss zu schärfen.“
Das gefällt ihm am Praktikum bei classix
Was findest du an dem Praktikum bei classix gut?
„Was mir am meisten bei classix gefällt, ist die Schnittstelle aus Business-Logik und Technologie. Es war extrem lehrreich zu sehen, wie komplexe Unternehmensprozesse im ERP-System ineinandergreifen und wie Automatisierung sowie KI ganz konkret in der Praxis erprobt werden – jenseits des reinen Marketing-Hypes. Durch die flache Hierarchie konnte ich mich direkt mit strategischen Themen und Analysen einbringen, was mir auch für meinen angestrebten Weg in die Beratung enorm viel bringt.“
Sein berufliches Ziel bleibt dabei die Unternehmensberatung, für die er sich aktuell bereits aktiv bewirbt: „In der reinen Software-Entwicklung sehe ich mich nicht, dafür fehlt mir auch der technische Deep-Dive. Mein Fokus liegt vielmehr auf der Unternehmensberatung.“ Gerade die Verbindung aus strategischer Mitarbeit und technischem Einblick, die er bei classix erlebt hat, sieht er als direkten Gewinn für diesen Weg.
Nach dem Praktikum: Abschluss und nächste Schritte
Was kommt nach dem Praktikum?
„Direkt nach dem Praktikum startet mein finales Semester. Die Kurse für meinen Sport-Management-Schwerpunkt habe ich bereits im Frühjahr abgeschlossen, jetzt fehlen mir nur noch fünf Kurse bis zum finalen Doppel-Studium im Dezember 2026. Bis dahin möchte ich meinen Bewerbungsprozess abschließen, um spätestens im Februar 2027 voll in den Beruf einzusteigen.“
Berufliche Ziele: Consulting mit einem Blick Richtung Sportbusiness
Wie sehen deine beruflichen Ziele aus?
„Kurzfristig geht es um den direkten Einstieg in die Management-/Unternehmensberatung. Mittelfristig will ich mich auf strategische Transformationen und die Führung von Projektteams spezialisieren. Langfristig ist meine Vision, meine Consulting-Erfahrung mit meiner Leidenschaft für das Sportbusiness auf Führungsebene zu verbinden.“
Sein primäres Ziel bleibt damit klar die Unternehmensberatung – nicht zuletzt, weil der Sportbusiness-Markt in Deutschland im Vergleich zu den USA deutlich kleiner ist. Als langfristige Option schließt Brenner einen Wechsel ins Sportbusiness aber nicht aus.
Wir danken dir für das Interview.
(Redaktioneller Hinweis: classix entwickelt unter anderem die Stichprobeninventur-Software GESTIN, die Sanktionslistenprüfung PYTHIA, das Warehouse-Management-System HESTIA sowie den KI-Chat mit Quellenangabe KLIO – Produkte, in deren Umfeld sich die von Sebastián Brenner beschriebene Verzahnung von Geschäftsprozessen, Automatisierung und KI in der Praxis zeigt.)
Dieser Beitrag ist Teil eines zweiteiligen Interviews mit Sebastián Brenner. Im zweiten Teil spricht er über die aktuelle Dynamik in der Softwarebranche und seine persönliche Einschätzung zum KI-Wettlauf der Tech-Giganten.


